Sous-vide für Einsteiger: Grundlagen und erste Schritte
Programmablauf
Ablauf des Abends
- 18:30 Uhr – Ankommen, Kennenlernen, kurze Vorstellungsrunde
- 19:00 Uhr – Einführung in die Physik des Vakuumgarens (ca. 30 Minuten)
- 19:30 Uhr – Vorbereitung der Zutaten, Vakuumieren an den Stationen
- 20:00 Uhr – Garzeit läuft, gemeinsames Gespräch über Temperaturkurven und Zeiten
- 20:45 Uhr – Anrichten und gemeinsames Verkosten aller 3 Gerichte
- 21:30 Uhr – Offene Fragerunde, Austausch über Geräte und Einkauf
Sous-vide klingt komplizierter als es ist. Im Grunde geht es darum, Lebensmittel in einem Vakuumbeutel bei einer sehr genauen Temperatur – oft zwischen 55 °C und 85 °C – über eine längere Zeit zu garen. Das Ergebnis ist eine Gleichmäßigkeit, die mit herkömmlichen Methoden schwer zu erreichen ist.
Dieser Abend richtet sich an alle, die noch nie ein Sous-vide-Gerät in der Hand hatten. Wir starten mit dem Warum: Warum überhaupt Vakuum? Was passiert mit Proteinen bei 58 °C im Vergleich zu 65 °C? Diese Fragen sind nicht nur theoretisch – sie erklären, warum ein Hühnerbrust nach 90 Minuten bei 63 °C eine völlig andere Textur hat als nach 20 Minuten in der Pfanne.
Gemeinsam bereiten wir 3 Gerichte zu: ein Rinderfilet, eine Lachs-Portion und ein Gemüsegericht mit Karotten und Fenchel. Jede Gruppe von 4 Personen arbeitet an einer eigenen Station, wir tauschen uns aus, probieren gegenseitig und reden über das, was funktioniert hat – und was beim nächsten Mal anders gemacht werden könnte.
Was mitgebracht werden kann
Wer ein eigenes Sous-vide-Gerät besitzt, darf es gerne mitbringen – wir haben aber für alle 8 Teilnehmenden Geräte vor Ort. Schürze und Behälter werden gestellt.
Gudrun Pfeifenberger, Teilnehmerin eines früheren Abends: Ich hatte keine Ahnung, dass 2 Grad Unterschied so viel ausmachen können. Das hat mich wirklich überrascht.